Erster Lauf auf dem "Nürburgring des Ostens"
......so wird der Sachsenring in Anlehnung an das auf und ab auf der Nordschleife genannt.
Und zumindest Gefühlstechnisch war es heute vor dem Bildschirm wirklich eine Achterbahnfahrt wie die in der Eifel.

Gleich am Start ein Grund zum Jubeln. Der Youngster Luca Stolz fuhr seiner bereits sehr guten 5. Startposition auf den dritten Rang nach vorne. Diese konnte er souverän absichern und Übergab mit großem Vorsprung auf den Viertplatzierten an Maxi. Dieser konnte den dritten Platz behaupten, obwohl sich der schwarze BMW von Claudia Hürtgen durch eine sehr gute Boxenstartegie annäherte. Ein zweites mal sprang ich jubelnd auf. Doch gleich darauf der Dämpfer. Maxi war beim verlassen der Box um 1 km/h zu schnell unterwegs und musste dafür eine Durchfahrtsstrafe antretten. Mein erster Gedanke, alles vorbei....nur mehr hinten nach fahren. Doch trotz dieses Mißgeschicks konnte Maxi an der neunten Stelle wieder ins Rennen eingreifen. Man sah mit freiem Auge, das er den bei weiten größeren Speed hatte und hinter einem Mercedes eines anderen Team fest hing. So vergingen ein paar Runden und es schaute ganz danach aus als ob man dieses Rennen einfach abhacken musste. Einige Runden vor Schluss drehte sich das ganze doch noch ins positive. Der vor ihm fahrende SLS und ein Porsche wurden sich nicht einig wer als erster in die Kurve zieht. Das war Maxi´s Chance. Auf einen Schlag konnte er sich mit einem genialen Manöver aus dem Kampf heraus halten und an beiden vorbei drücken und fuhr zumindest noch den siebten Platz heraus. Maxi entschuldigte sich vor kurzem via Facebook für den Fehler in der Boxengasse. Ich bin der Meinung wenn jemand hart arbeitet, passieren eben auch den besten einmal Fehler. Morgen gibts den nächsten Versuch. Dann startet Maxi vom achten Platz aus. Wie man heute gesehen hat, kann man aber auch am Sachsenring überholen. Auch wenn es sicher schwierig ist. Wir halten Maxi und natürlich auch seinem Partner Luca die Daumen und wünschen viel Spass und Erfolg.